Tauchen im Weissen Meer
Das Weisse Meer
Das Weisse Meer ist eines der schönsten nördlichen Meere Russlands, die Natur hier ist noch immer vom Menschen unberührt, die Fauna reich und speziell. Dieses innerrussische Meer ist ein Teil des Nördlichen Eismeeres. Im nördlichen Teil des Weissen Meers überwintern grönländische Robben; hier bringen sie auch ihre Jungen zur Welt. Auf den unbewohnten Weissmeerinseln lagern viele Vogelkolonien, in denen verschiedene Meeresvögel im Laufe des Sommers ihre brüten und ihre Jungen aufziehen. Ausserdem leben im Weissen Meer Weisswale.
Die Landschaft
Die menschenleeren Ufer des Weissen Meeres und seine zahllosen unbewohnten Inseln sind ungewöhnlich malerisch. Felsige, zerklüftete Klippen wechseln sich ab mit sanft abfallendem Uferland, bewaldet mit Misch- oder Taigawäldern.
Die Unterwasserwelt
Die Unterwasserwelt des Weissen Meeres ist reich an Landschaften und Meeresbewohnern. Auf Tauchgängen kann man weiche Korallen, Aktinien, Schwämme, Seesterne, Krabben, Einsiedlerkrebse und Seeigel entdecken. Im Winter lassen einen verschiedene Fische ganz nahe an sich heran: Lachse, Meerbärsche, Schollen und Seeteufel.
Das Klima
In praktisch allen Teilen des Weissen Meeres gibt es aufgrund der sich ständig abwechselnden kontinentalen und maritimen Wettereinflüsse keine langfristig stabilen Wetterlagen. Der Winter am Weissen Meer ist lang und hart. Im Februar beträgt die mittlere Lufttemperatur über dem ganzen Meer um 15° C unter Null, allerdings kann sich diese Temperatur bei mildem Atlantikeinfluss auf bis -6° C erhöhen, oder aber unter Einfluss eines arktischen Tiefs auf -26° C sinken. Die Wassertemperatur beträgt winters -0.5° C in Buchten und an der Oberfläche; mit zunehmender Tiefe sinkt sie auf bis zu -3° C ab. Der Salzgehalt des Weissen Meeres ist etwas tiefer als der Durchschnitt: 27.5 - 28‰. Die Flut kommt und geht regelmässig im Zwölfstundenrhythmus, mit einer Geschwindigkeit von 0.1 – 4 m/s. |